Vortrag zur Eurokrise von Alexis Passadakis

Alexis Passadakis Demo

Datum: 4.12.2017
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Uni Paderborn, vor. Hörsaal O1

Thema: Eurokrise

Am 4.12. referiert der Politikwissenschaftler Alexis Passadakis an der
Uni Paderborn zur Eurokrise. Er ist immer wieder als Aktivist in die
ersten Reihen getreten, sei es bei Großdemos wie der G20 oder auch als
Gast in Polit-Talk-Shows.
Die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise im Euroraum hat zu
schwerwiegenden politischen und gesellschaftlichen Verwerfungen geführt,
welche die Europäische Union und etliche ihrer Staaten in ihren
Grundfesten erschüttert haben. Der Hauptmotor der Krise sind
deregulierte Finanzmärkte, die mit risikoreichen Krediten spekulieren.
Der Preis der Krise ist hoch: Jugendarbeitslosigkeit über 40%,
Aushebelung demokratischer Prozesse (Griechenland) und
Sozialabbau wie der Verlust von Rentensicherheiten und einer
Pulverisierung der Arbeitsrechte in Frankreich.

Passadakis wird in seinem Vortrag zudem auf aktuelle Entwicklungen, die Rolle der EZB
und der EU-Politik eingehen und Stellschrauben aufzeigen, an denen wir alle etwas drehen können.

Vortrag „Gemeinwohlökonomie“ von Christian Felber

Öffentlicher Vortrag von Christian Felber am 13. November
Titel: „Die Gemeinwohl-Ökonomie“
Zeit: 18:00 – 19:45 Uhr
Ort: Uni Paderborn (Hörsaal O1)

Wir freuen uns sehr, dass Christian Felber am 13. November einen Vortrag in Paderborn halten wird!
Sein Name ist bereits auf etlichen Attac-Vorträgen gefallen – etwa bei Kathrin Hartmann zu „Postwachstum“ oder jüngst bei Fabian Scheidler.
Christian Felber ist u.a. Gründungsmitglied von Attac Österreich, langjähriger Attac-Aktiver und Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie – einem alternativen Wirtschaftssystem, welches das Gemeinwohl statt dem persönlichen Profit in den Mittelpunkt rückt. Er wird dieses genauer erläutern und konkrete Handlungsimpulse geben, mit denen den Finanzkrisen im Wohle der Gesellschaft entgegengewirkt werden kann und eine Transformation der Wirtschaft denkbar wird.

Wir erwarten einen interessanten Vortrag mit einer spannenden Diskussion.

Details finden sich hier auf der Uni-Homepage.

Proteste im Rahmen des Weltklima-Gipfels am 4.11. in Bonn

Vom 2. bis 17. November geht es in Bonn um globale Klimagerechtigkeit.

Abfahrtszeit in Paderborn hat sich geändert!!!

Die Attac-Gruppe wird den RE 1 von Gleis 1 ab Paderborn Hbf Richtung Hamm um 08:11 Uhr nehmen!

cop-0Denn da findet die nächste Weltklimakonferenz (COP23) statt. Die Probleme sind gewaltig: Prognosen über die globale Erderwärmung werden zunehmend pessimistischer, da der dringend nötige Wandel weiterhin ausbleibt. Große Süßwasserreserven sind mittelfristig in Gefahr und der Bestand der fruchtbaren Böden sinkt jährlich um 1%.

„System change, not climate change!“ ist daher das dringende Gebot der Stunde. Von der Wirtschaft ausgehebelt – auf dem Pariser Abkommen wurde etwa über die Umweltverpestung durch Schiffe und Flugzeuge gar nicht gesprochen – und von Trump verleugnet, fordern wir den dringend notwendigen Wandel ein! Es wird viele verschiedene Protest-Plattformen dazu geben.

Am 4.11. werden wir gemeinsam mit Aktiven u.a. der Grünen um 8:11 Uhr (!) dann Bonn zur Demo „Klima schützen – Kohle stoppen“ fahren!
Am 5.11. wird es starken Zivilen Ungehorsam durch „Ende Gelände“ gegen die Kohlekraft geben.
Am 11.11. wird es einen bunten Protest zu Karneval unter dem Motto „No Climate Change!“

Ausführliche Infos gibt es hier im Attac-Flyer oder hier.

Unsere Themenseite: hier.

Wasser und Globalisierung

Wie kommt es dazu? Werfen wir dazu einen Blick nach Deutschland. Der durchschnittliche Direktverbrauch einer/eines Deutschen an Wasser beträgt 124 Liter pro Tag. Der indirekte Konsum hingegen beträgt 3000 bis 5000 Liter Wasser pro Tag pro Kopf, also mehr als das Zwanzigfache. Der geringste Teil dieses Wassers wird jedoch in Deutschland selbst verbraucht. Ein überproportional großer Anteil davon entfällt durch die Produktion von Lebensmitteln, Tierfutter und Textilien auf Asien und Afrika. Etwa sind für die Herstellung einer Jeans ca. 6600 Liter Wasser vonnöten. Eine Textilproduktionskette, die mit Baumwolle aus beispielsweise Bangladesch arbeitet, verbraucht viel Wasser vor Ort, das dann der bengalischen Bevölkerung fehlt – nicht den Käufern des Endprodukts. Ähnlich sorgen Rosen aus Tansania und Grüne Bohnen aus Kenia für die Verknappung der Wasserreserven des Kilimandscharo – nicht die deutscher Haushalte. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Somit ist Wasserzugang immer ein globales Thema und die Wasserversorgungskrise auch in unserer Verantwortung.

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Filmvorführung „The True Cost – Der wahre Preis der Mode“

Zeit: Dienstag, 10.10.2017 – 19:00 Uhr
Ort: Uni Paderborn, E2-221

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Der eindrucksvolle Dokumentarfilm „The True Cost“ (89 Min., USA 2015) beschreibt jene sozialen und ökologischen Verwerfungen, die sich hinter der Glitzerwelt der Mode verbergen. Dazu gehören vor allem die Arbeitsbedingungen der Näherinnen (Bangladesch, Kambodscha) und die ökologischen Folgen des Baumwollanbaus sowie der Weiterverarbeitung unserer Textilien. Der Film ist aber auch eine Anfrage an uns selbst, die Verbraucherinnen und Verbraucher, ob wir tatsächlich diesen Überkonsum brauchen. Gibt es Systemalternativen zu diesen Ausbeutungsverhältnissen von Mensch und Natur?

Dazu wird eine kurze Einführung in den Film und in die hier aufgerufenen Fragestellungen bereit gestellt werden. Wie etwa die Frage nach der Reichweite der KonsumentInnenverantwortung und ein Blick auf die Maßnahmen, die im Bereich der Politik unternommen wurden, die Textilproduktion sozial und ökologisch nachhaltiger zu gestalten.

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Ohne Zustimmung der Parlamente: CETA tritt vorläufig in Kraft

Widerstand der Zivilgesellschaft geht weiter

(Quelle: attac.de)
Obwohl der Bundestag und die meisten anderen nationalen Parlamente in der EU noch nicht über CETA abgestimmt haben, tritt das umstrittene Freihandelsabkommen am 21.September 2017 größtenteils in Kraft. Der Vertrag zwischen der EU und Kanada wird vorläufig angewandt. Ausgenommen sind vor allem der Investitionsschutz und die Schiedsgerichte, mit denen Konzerne Staaten verklagen könnten.

„Mit diesem undemokratischen Durchpeitschen eines höchst umstrittenen Abkommens leisten EU-Kommission und Bundesregierung einer gefährlichen Politikverdrossenheit weiteren Vorschub“, warnt Attac-Handelsexperte Roland Süß. „CETA betrifft uns alle. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hierzulande lehnt es ab. Dennoch hat die EU-Kommission eine Beteiligung der Zivilgesellschaft durchgehend boykottiert und unter anderem die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA verhindert – unrechtmäßig, wie das Gericht der Europäischen Union festgestellt hat.“ *

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Anti-Rassismus-Parade „Welcome United“

Am 16. September findet eine bunte Großdemonstration in Berlin für die Rechte von Geflüchtete unmittelbar vor der Bundestagswahl statt. Wir wollen gemeinsam mit vielen Geflüchteten auf die Straße gehen, um ein starkes Zeichen gegen Abschiebungen, beständige Existenzangst und rassistische Behörden und Gesetze zu setzen. We’ll come United!

Um 11:00 Uhr startet der Karneval, um 13:00 Uhr startet eine große Kundgebung vor dem Bundesinnenministerium. Es wird Themenwägen, Tanz, Musik, Redebeiträge in verschiedenen Sprachen und eine große Demonstration geben, die am Oranienplatz endet. Dort klingt die Veranstaltung mit Konzerten und weiteren Reden aus.

Es wird große Themenwägen geben zu: „Fähren statt Frontex“, „Gegen alle Mauern und Zäune“, „Bleibistan“ gegen die Abschiebungen nach Afghanistan. „Recht auf Bildung“, „Solidarität mit dem City Plaza Hotel in Athen“, „Refugee-Women-Empowerment“ gegen Angstmache und Rassismus und ein Wagen „Gegen Dublin-Abschiebungen“

Mehr Infos auf der Homepage von Welcome United.

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