CETA-Proteste zur Abstimmung am 15.02.2017 im EU-Parlament

http://www.attac-netzwerk.de/uploads/pics/CETA_Strassburg.jpg   Am 15.02.2017 soll über CETA im EU-Parlament abgestimmt werden. Gegen dieses unsägliche ‚Freihandelsabkommen‘ gilt es unsere Stimmen zu erheben! Am 14. und 15. Februar werden dazu Demonstrationen in Straßburg stattfinden! Unterstützt die Proteste nach Kräften, schreibt den EU-Parlamentsabgeordneten, macht nochmals auf das Abkommen und seine Gefahren für die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die Förderung der Konzerntyrannei aufmerksam! NEIN zu CETA!

Vortrag zu „Kriegsgefahr und Friedensverantwortung in Europa“ von Bernhard Trautvetter

Vortrag am 24.03.2017 in der Kulturwerkstatt 
Kriegsgefahr und Friedens-Verantwortung in Europa
von Bernhard Trautvetter

Die kritischen Atomwissenschaftler haben die Uhr zur Warnung vor einem großen Krieg auf drei vor zwölf vorgestellt.Das Kalkarer Nato Center of Excellence erklärt einen großen Krieg in Europa für möglich.

Die USA verlegen schweres Kriegsgerät nach Osteuropa. Der Ukraine-Konflikt befindet sich in seinem dritten Jahr. Die Nato entwickelt die in Europa –auch in Deutschland– lagernden US-Atomwaffen unter dem Begriff ‚leichtere Anwendbarkeit‘ weiter. Die Bundeswehr beschafft waffenfähige Drohnen. Der Balkan ist noch eine Region größerer Unsicherheit. Die Bundeswehr befindet sich in mehr als 15 Auslands-/Kriegseinsätzen.

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Überwachung in Paderborn

Stellungnahme zur geplanten Ausweitung der Paderborner Video-Überwachung

Wir von attac Paderborn greifen den beantragten Gesetzesentwurf der CDU zur Überwachung Paderborns scharf an. Eine weitere Einschränkung der Freiheitsrechte der Bürger sehen wir in keinster Weise als berechtigt an und die vorgeschobenen Gründe sind als fadenscheinig zurückzuweisen. Denn zum Ersten schränkt die geplante Video-Überwachung nur die Persönlichkeits- und Versammlungsfreiheit unserer Bürger stark ein, ohne nennenswerte Sicherheit bieten zu können. Zum Zweiten schwächt dies die Bundespolizei zu Gunsten privater Sicherheitsfirmen, die profitorientiert agieren müssen – Sicherheit ist eine staatliche Aufgabe. Und Drittens ist zu befürchten, es werde damit nur ein weiterer Meilenstein gesetzt zu einer immer dichteren Überwachungsmaschinerie, die bundesweit bereits monströse Ausmaße angenommen hat.

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Attac Paderborn fordert: Trostpflaster für Milliardäre

Nur noch 8 (in Worten: acht!!!) Milliardäre besitzen laut Oxfam so viel wie die halbe Welt.Die Welt muss sich erneut Sorgen um ihre Milliardäre machen. Nachdem 2016 noch 62 „Superreiche“ so viel besaßen, wie die Hälfte der Weltbevölkerung, sind nun weitere 54 arme Milliardäre aus diesem Kreis ausgeschlossen. Da hinreichend bekannt ist, wie eine derartige soziale Isolation zu schweren Depressionen und sogar zu Prostitution führen kann (siehe hier und hier), fordert Attac Paderborn: Die globale Gesellschaft muss sich endlich mehr um ihre Milliardäre kümmern.

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Friedensappell und Demonstrationsaufruf

Nein zum Säbelrasseln, Truppenverlegung stoppen!

Bremerhavener Friedensappell

Zu Beginn dieses Jahres laufen die größten Truppentransporte an die NATO-Ostflanke seit dem Ende des Kalten Krieges an, die US-Armee verlegt 4000 SoldatInnen und 2000 Militär-Fahrzeuge nach Osteuropa. Die Transporte werden voraussichtlich am 6.01.2017 in Bremerhaven angelandet und dann auf Straße und Schiene nach Polen verfrachtet.
Wir rufen daher zum Widerstand gegen die militärische Eskalation und die Truppentransporte auf! Beteiligt euch nach Kräften an der Friedens-Demonstration am

07.01. 2017, 12 Uhr, Bremerhaven
an der Großen Kirche, Bürgermeister-Smidt-Straße 45

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Ulrike Herrmann über Anfang und Ende des Kapitalismus – eine Zusammenfassung

Ulrike Herrmann: “Vom Anfang und Ende des Kapitalismus” (Vortrag vom 07.12.16)

„Vom Wesen und Unwesen des Kapitalismus“

Unter dem Banner “attac Perspektive” folgten am 07. Dezember etwa 200 Leute Ulrike Herrmanns Vortrag “Vom Anfang und Ende des Kapitalismus” im gut gefüllten Hörsaal an der Universität Paderborn. Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin bei der Berliner taz, referierte lebhaft über die Geschichte und die Entstehung des Kapitalismus, über seine Charakteristika und Folgen. Sie erklärte, warum Geld nicht Kapital sei, und schließlich warum Kapitalismus ohne Wachstum nicht funktionieren kann. Dabei gelang es ihr, auch komplexe Wirtschaftszusammenhänge allgemeinverständlich darzulegen und mit anschaulichen Beispielen zu belegen.

Herrmanns Anfangsthese lautete: „Kapital ist nicht Geld“. Die Geschichte von Geld und Schuldscheinen reiche schon Jahrtausende zurück, im Gegensatz zur Geschichte des Kapitalismus. So seien bereits im alten Mesopotamien Schuldscheine als Zahlungsmittel verbreitet gewesen und selbst die Schrift diente ursprünglich vor allem zur Verschriftlichung von Schulden. Allerdings fehlten den Mesopotamiern, wie allen nachfolgenden, stagnierenden Agrargesellschaften, wichtige Bestandteile des Kapitalismus: Innovation und Wachstum, die entscheidenden Triebfedern im Kapitalismus.

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Werner Rätz über das Bedingungsloses Grundeinkommen – eine Zusammenfassung

Vortrag vom 8. November 2016 über ein BGE
Werner Rätz erläuterte die Notwendigkeit in der Kulturwerkstatt

 Auf Einladung der Paderborner attac-Gruppe referierte Werner Rätz am 8. November in der gut besuchten Cafeteria der Paderborner „Kulte“ vor ca. 50 Zuschauern über die Notwendigkeit eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE), ihren sozialen Kontext und bestehende Hürden. Anschließend stellte er sich einer lebhaften Diskussion mit dem interessierten Publikum. Werner Rätz wichtigste These: “Den Hunger kann man aus der Porto-Kasse abschaffen! Man muss es nur wollen.“ Bereits eine Abgabe in Höhe von 1% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aller Staaten, sowie zusätzliche 0,24% des BIPs der OECD-Staaten sei ausreichend, so Rätz, um den Welthunger auf einen Schlag zu besiegen. In dieser Form, als “Basic Food Income” für  die Ärmsten, könne das BGE die Ernährung jedes einzelnen Menschen weltweit sichern, und wäre damit für Rätz die wichtigste Anwendung eines BGE.

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07.12 Vortrag von Ulrike Herrmann „Vom Anfang und Ende des Kapitalismus“

Wir freuen uns sehr, Ulrike Herrmann am 7.12.2016 (19:00 Uhr) an der Universität Paderborn (Hörsaal O1) begrüßen zu dürfen.

Drei Finanzkrisen in nur zehn Jahren zeigen: Der Kapitalismus tritt in  eine neue Phase ein. Ulrike Herrmann erklärt, warum Geld und Kapital nicht das Gleiche sind, warum Geld nicht reich macht, die Großkonzerne herrschen, die Globalisierung nicht neu ist – und der Kapitalismus untergehen wird.

Ulrike Herrmann ist Journalistin mit Fokus auf Wirtschaftspolitik (taz) und Autorin. Ihre Werke „Älter werden, Neues wagen“, „Hurra, wir dürfen zahlen! Der Selbstbetrug der Mittelschicht.“, „Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam. Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen.“ sowie „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ widmen sich vornehmlich der genauen Analyse und Kritik der Marktwirtschaft und des Kapitalismus.

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