Proteste im Rahmen des Weltklima-Gipfels am 4.11. in Bonn

Vom 2. bis 17. November geht es in Bonn um globale Klimagerechtigkeit.

Abfahrtszeit in Paderborn hat sich geändert!!!

Die Attac-Gruppe wird den RE 1 von Gleis 1 ab Paderborn Hbf Richtung Hamm um 08:11 Uhr nehmen!

cop-0Denn da findet die nächste Weltklimakonferenz (COP23) statt. Die Probleme sind gewaltig: Prognosen über die globale Erderwärmung werden zunehmend pessimistischer, da der dringend nötige Wandel weiterhin ausbleibt. Große Süßwasserreserven sind mittelfristig in Gefahr und der Bestand der fruchtbaren Böden sinkt jährlich um 1%.

„System change, not climate change!“ ist daher das dringende Gebot der Stunde. Von der Wirtschaft ausgehebelt – auf dem Pariser Abkommen wurde etwa über die Umweltverpestung durch Schiffe und Flugzeuge gar nicht gesprochen – und von Trump verleugnet, fordern wir den dringend notwendigen Wandel ein! Es wird viele verschiedene Protest-Plattformen dazu geben.

Am 4.11. werden wir gemeinsam mit Aktiven u.a. der Grünen um 8:11 Uhr (!) dann Bonn zur Demo „Klima schützen – Kohle stoppen“ fahren!
Am 5.11. wird es starken Zivilen Ungehorsam durch „Ende Gelände“ gegen die Kohlekraft geben.
Am 11.11. wird es einen bunten Protest zu Karneval unter dem Motto „No Climate Change!“

Ausführliche Infos gibt es hier im Attac-Flyer oder hier.

Unsere Themenseite: hier.

Wasser und Globalisierung

Wie kommt es dazu? Werfen wir dazu einen Blick nach Deutschland. Der durchschnittliche Direktverbrauch einer/eines Deutschen an Wasser beträgt 124 Liter pro Tag. Der indirekte Konsum hingegen beträgt 3000 bis 5000 Liter Wasser pro Tag pro Kopf, also mehr als das Zwanzigfache. Der geringste Teil dieses Wassers wird jedoch in Deutschland selbst verbraucht. Ein überproportional großer Anteil davon entfällt durch die Produktion von Lebensmitteln, Tierfutter und Textilien auf Asien und Afrika. Etwa sind für die Herstellung einer Jeans ca. 6600 Liter Wasser vonnöten. Eine Textilproduktionskette, die mit Baumwolle aus beispielsweise Bangladesch arbeitet, verbraucht viel Wasser vor Ort, das dann der bengalischen Bevölkerung fehlt – nicht den Käufern des Endprodukts. Ähnlich sorgen Rosen aus Tansania und Grüne Bohnen aus Kenia für die Verknappung der Wasserreserven des Kilimandscharo – nicht die deutscher Haushalte. Die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Somit ist Wasserzugang immer ein globales Thema und die Wasserversorgungskrise auch in unserer Verantwortung.

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Filmvorführung „The True Cost – Der wahre Preis der Mode“

Zeit: Dienstag, 10.10.2017 – 19:00 Uhr
Ort: Uni Paderborn, E2-221

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Der eindrucksvolle Dokumentarfilm „The True Cost“ (89 Min., USA 2015) beschreibt jene sozialen und ökologischen Verwerfungen, die sich hinter der Glitzerwelt der Mode verbergen. Dazu gehören vor allem die Arbeitsbedingungen der Näherinnen (Bangladesch, Kambodscha) und die ökologischen Folgen des Baumwollanbaus sowie der Weiterverarbeitung unserer Textilien. Der Film ist aber auch eine Anfrage an uns selbst, die Verbraucherinnen und Verbraucher, ob wir tatsächlich diesen Überkonsum brauchen. Gibt es Systemalternativen zu diesen Ausbeutungsverhältnissen von Mensch und Natur?

Dazu wird eine kurze Einführung in den Film und in die hier aufgerufenen Fragestellungen bereit gestellt werden. Wie etwa die Frage nach der Reichweite der KonsumentInnenverantwortung und ein Blick auf die Maßnahmen, die im Bereich der Politik unternommen wurden, die Textilproduktion sozial und ökologisch nachhaltiger zu gestalten.

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Ohne Zustimmung der Parlamente: CETA tritt vorläufig in Kraft

Widerstand der Zivilgesellschaft geht weiter

(Quelle: attac.de)
Obwohl der Bundestag und die meisten anderen nationalen Parlamente in der EU noch nicht über CETA abgestimmt haben, tritt das umstrittene Freihandelsabkommen am 21.September 2017 größtenteils in Kraft. Der Vertrag zwischen der EU und Kanada wird vorläufig angewandt. Ausgenommen sind vor allem der Investitionsschutz und die Schiedsgerichte, mit denen Konzerne Staaten verklagen könnten.

„Mit diesem undemokratischen Durchpeitschen eines höchst umstrittenen Abkommens leisten EU-Kommission und Bundesregierung einer gefährlichen Politikverdrossenheit weiteren Vorschub“, warnt Attac-Handelsexperte Roland Süß. „CETA betrifft uns alle. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hierzulande lehnt es ab. Dennoch hat die EU-Kommission eine Beteiligung der Zivilgesellschaft durchgehend boykottiert und unter anderem die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA verhindert – unrechtmäßig, wie das Gericht der Europäischen Union festgestellt hat.“ *

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Anti-Rassismus-Parade „Welcome United“

Am 16. September findet eine bunte Großdemonstration in Berlin für die Rechte von Geflüchtete unmittelbar vor der Bundestagswahl statt. Wir wollen gemeinsam mit vielen Geflüchteten auf die Straße gehen, um ein starkes Zeichen gegen Abschiebungen, beständige Existenzangst und rassistische Behörden und Gesetze zu setzen. We’ll come United!

Um 11:00 Uhr startet der Karneval, um 13:00 Uhr startet eine große Kundgebung vor dem Bundesinnenministerium. Es wird Themenwägen, Tanz, Musik, Redebeiträge in verschiedenen Sprachen und eine große Demonstration geben, die am Oranienplatz endet. Dort klingt die Veranstaltung mit Konzerten und weiteren Reden aus.

Es wird große Themenwägen geben zu: „Fähren statt Frontex“, „Gegen alle Mauern und Zäune“, „Bleibistan“ gegen die Abschiebungen nach Afghanistan. „Recht auf Bildung“, „Solidarität mit dem City Plaza Hotel in Athen“, „Refugee-Women-Empowerment“ gegen Angstmache und Rassismus und ein Wagen „Gegen Dublin-Abschiebungen“

Mehr Infos auf der Homepage von Welcome United.

Aktiv für den Frieden – Friedens-Fahrrdatour NRW

Vom 5. – 12. August 2017 findet die diesjährige Friedens-Fahrradtour der DFG-VK NRW statt. Los geht die Tour in Köln, über Düsseldorf, Essen, Haltern, Dülmen, Münster und Warendorf bis nach Bielefeld, wo die Tour schließlich endet. Wer mitmachen will, kann sich auf folgender Homepage anmelden:

http://nrw.dfg-vk.de/themen/Fahrradtour.html

In Bielefeld findet zum Abschluss ein kleines Friedensfest geben, Beginn ab 12:30 Uhr auf dem Jahnplatz.

Flyer zur Friedens-Fahrradtour

Flyer zum Friedensfest in Bielefeld

Nachberichte und Stellungnahme zu G20

Hier eine kurze Stellungnahme aus unserer Gruppe, die aufgrund der gehäuften Nachfragen zu G20 entstand.

Von Attac selbst hat zu den Ausschreitungen einige Stellungnahmen abgegeben:

Stellungnahme 1, Stellungnahme 2, Theorieblog-Beitrag

Dabei hat sich Attac vom Beginn des Mobilisierungsprozesses an für gewaltlose Aktionen ausgesprochen und diese in allen Bündnistreffen eingefordert. Die Gegendemonstration „Globale Solidarität statt G20″ am Samstag, dem 8. Juli, hat dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ziviler Ungehorsam: Ja, Gewalt: Auf keinen Fall! Außerdem müssen die Ausschreitungen aufgearbeitet werden: Zunächst ist erwähnenswert, dass alle Demonstrationen und Aktionen im Großen friedlich von den Demonstrierenden geführt wurden. Gerade währenddessen war die Polizeilinie überhart, wie die Schließung der Camps, deren Rechtmäßigkeit geprüft werden muss, oder die Zerschlagung der Welcome to Hell Demo, Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray, weiterhin Gewalt und Gewaltandrohungen gegenüber Fotographen, Journalisten und vereinzelt sogar Sanitätern vielfach belegen. Weiterlesen

Alternatives Picknick im Riemekepark

Wasser ist die Grundlage des Lebens, die Versorgung mit Wasser ist ein Menschenrecht. Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware.

Was fällt uns zum Thema Wasser ein?

Wer Lust hat, kann informativ oder in kreativer Form in max. 20 Min. zu diesem Thema vortragen, diskutieren oder auch nur zuhören. Dabei sind sowohl Vorträge als auch Schaubilder, Gedichte und Lieder möglich.

Dazu laden wir alle Interessierten zu einem Picknkick im Riemekepark am Samstag, 22. Juli 2017 um 15 Uhr, ein.

Themen sind u.a. „Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware“ und „Wasserverschwendung, es wird ein Schaubild zum ökologischen Wasserkreislauf geben, einen Fragebogen zum Thema uvm.

Das Wort pique-nique ist französisch und bedeutet aufpicken für piquer sowie Kleinigkeit für nique. Es ist eine gemeinsame Mahlzeit im Freien, zu der jeder Teilnehmer seine eigenen Speisen und Getränken mitbringt. Dieses lokale Picknick ersetzt einmalig unsere alternative Stadtführung zu Themen der Globalisierung in Paderborn. Wer Interesse an einer Stadtführung hat, kann uns gerne darauf ansprechen.

Wir freuen uns auf einen netten Nachmittag im Riemekepark!

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