Freihandelsabkommen

„Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.“ (Tacitus)

Freihandelsabkommen TISA, CETA und TTIP

 

Hintergrundinformationen

Argumente gegen TTIP und eine alternative Welthandelsordnung

Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA, die derzeit zwischen EU und USA, bzw. EU und Kanada bzw. EU, USA und 21 weiteren Staaten verhandelt werden, drohen Demokratie und Verbraucherschutz zugunsten von Konzerninteressen auszuhöhlen.
Als Teil des Paderborner Bündnisses gegen TTIP und CETA informieren wir über die Abkommen, und versuchen sie durch diverse Aktionen wie Demos und Unterschriftensammlungen zu verhindern.

TISA soll den Diensthandel in über 40 Ländern regeln und koordinieren. Die Verhandlungen finden im Geheimen statt, was skandalös aber nicht überraschend ist. Mit TISA ist stark zu befürchten, dass der Privatisierung Tür und Tor geöffnet werden, die Überwachung weiter ausgeweitet wird sowie Sozialabbau und Abbau der Arbeitsrechte immer weiter vorangetrieben werden. Es sollen öffentlicher Verkehr, Wasserversorung, Energieversorgung, Schulen, Krankenhäuser und vieles mehr für den freien Markt geöffnet werden, also der Profitgier der großen Unternehmen und privater Investoren unterworfen werden. Es birgt unzählige Gefahren, ohne dem Bürger auch nur ansatzweise Verbesserungen bieten zu können. Kämpft mit und klärt darüber auf!

Freihandelsabkommen EPAs

EPA steht für Economic Partnership Agreement (Wirtschafts­partnerschafts­abkommen), die besonders zwischen der EU und afrikanischen Staaten vorangetrieben werden (Infos hier).

Damit werden erden großen Konzernen der Rohstoff- und Landraub ermöglicht, die Bürger weiter entmündigt und die afrikanische Landwirtschaft weiter zerstört, was das Elend und den Hunger der Bevölkerung noch steigern wird. Denn es können über die EPAs EU-subventionierte Lebensmittel wie etwa Milchpulver zollfrei eingeführt werden und zu Preisen verkauft werden, mit denen die einheimische Landwirtschaft nicht konkurrieren kann.

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